Organische Leuchtdioden

OLED device Organische Leuchtdioden (OLEDs), welche durch Elektrolumineszenz farbiges Licht aussenden, sind wesentlich heller, schneller und haben einen höheren Sichtwinkel als Flssigkeitskristallanzeigen. Wir kombinieren Flüssigkeitskristalle und Elektrolumineszenztechnologie um mehrschichtige OLEDs herzustellen, welche das gesamte sichtbare Farbspektrum wiedergeben. Diese bestehen aus dünnen, Licht emitierenden Polymerfilmen welche durch UV Bestrahlungen miteinander vernetzen. Die Selbstanordnung der Flüssigkeitskristalle erzeugen einen verbesserten Ladungsträgertransport sowie die Polarisierung des abgegebenen Lichts.
Wir entwerfen und synthetisieren neue Materialien aus welchen organische Halbleiter hergestellt werden. Diese werden analysiert und optimiert, um neue OLEDs zu entwickeln.

Photoausrichtungsschichten (photoalignment layers) für Flüssigkeitskristallanzeigen

Ausrichtungsschichten werden in Anzeigen (LCDs) verwendet, um die Flüssigkeitskristalle makroskopisch auszurichten. Wir untersuchen Techniken, welche diese Ausrichtung mittels UV Bestrahlung der Ausrichtungsschicht ermöglichen. Diese berührungslose Methode erlaubt es weiterhin die Aurichtung zu strukturieren.
Wir entwickeln und synthetisieren neue Photoausrichtungsmaterialien, charakterisieren dessen Oberflächen und Schichteigenschaften, und erforschen den Mechanismus der für die Ausrichtung der Flüssigkeitskristalle verantwortlich ist.

Halbleiter auf der Basis von Nanopartikeln

Halbleiterelemente mit Abmessungen im Nanometerbereich werden zunehmend von ihrer physicalischen Grösse beinflusst (z.B. Quanteneinschluss). Die Emmission eines Nanokristalls kann zum Beispiel schon durch die Änderung seines Radius von blau nach rot eingestellt werden. Unsere Forschungsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt diese neue Art von Lichtquelle mit organischen Materialien zu kombinieren um neue Elektrolumineszenzbauteile herzustellen.
Im Speziellen konzentrieren wir uns auf Kadmiumtellurid (CdTe) und Quecksilbertellurid (HgTe) für Anwendungen im sichtbaren sowie infraroten Bereich. Die rechnergestützte Simulation dieser Materialien anhand theoretischer Modelle ist ebenfalls Teil dieses Gebiets.